Suchen Sie nicht Ihren Handwerker - Finden Sie ihn!
 

Der Handwerker kommt

Werkzeug

Jedes Handwerk benötigt sein eigenes, spezielles Werkzeug. Nur damit können die entsprechenden Arbeiten, die von der Kundschaft gefordert werden, be- oder gearbeitet werden.
Ein guter, langjähriger Handwerksbetrieb wird darauf achten, nur ein stabiles, haltbares Werkzeug in seinem Betrieb einzusetzen. Es nützt nichts, billiges Gerät zu verwenden, welches dauernd kaputt geht oder nicht einsetzbar ist.

So kommt es darauf an, um welche Handwerks-Sparte es sich handelt. Das Werkzeug ist für jeden individuell anzuwenden. Eine Wasserwaage beispielsweise kann in vielen Berufszweigen Verwendung finden.

Bei der Bohrmaschine benötigt man u.a. verschiedene Bohrer, entweder für Holz, Mauerwerk, Metall, Steinzeug, usw. Auch ein Hammer, Meißel oder Säge muss für die jeweilige Arbeit geeignet sein. Das gleiche gilt bei den Spachteln. Sogar Leitern können in verschiedener Größe gebraucht werden.

Eine Gärtnerei benötigt anderes Werkzeug wie ein Pflasterer. Ein Elektriker wieder spezielles Gerät gegenüber Maler und Anstreicher, etc.
 
In jedem Betrieb wird der Meister darauf achten, dass jeder Mitarbeiter möglichst sein eigenes Werkzeug verwendet. Oft wird es gekennzeichnet, damit man es jederzeit wieder findet, falls es verlegt wurde, oder es sich ein Kollege mal ausgeborgt hat.
Besonders wichtig wird es, wenn zu einem Kunden gefahren wird, bei dem andere Handwerksbetriebe auch noch vertreten sind. Hier muss das eigene Werkzeug, was letztendlich dem Betrieb gehört, genau im Auge behalten werden.
Denn gutes Werkzeug ist teuer und belastet die Betriebskasse übers Jahr gesehen enorm.

Zu einem Handwerksbetrieb gehören neben gutem, funktionierendem Werkzeug auch manchmal kleine Gerätschaften (Maschinen) dazu. Ohne diese könnten manche Arbeiten trotz größter Mühe nicht ausgeführt werden. Dazu zählen z.B. ein Bagger, ein Anhänger, eine Wippsäge, usw.

Einen Handwerksbetrieb mit dem nötigen Werkzeug für sich und seine Mitarbeiter auszustatten erfordert einen großen Kostenaufwand. Man muss deshalb ständig darauf bedacht sein, dass der Betrieb mit genügend Aufträgen floriert. So können gewisse Ausgaben ein wenig minimiert werden. Es bleibt schließlich nicht nur beim Werkzeug.

Bei manchen Sparten des Handwerkes ist ein größerer Verschleiß des Werkzeuges vorhanden. Beispielsweise beim Maler. Hier benötigt man öfters Pinsel oder Rollen zum Streichen. Auch beim Schreiner benötigt man in gewissen Abständen ein neues Sägeblatt, Bohrer, usw. Da muss versucht werden, dies irgendwie in die Kalkulationen mit einzubeziehen.

Auf manchen Fachmessen werden immer wieder neue Werkzeuge vorgestellt und angeboten. Hier kann man oft mit entsprechenden Messerabatten rechnen. Dies sollte – wenn möglich – auf jeden Fall ausgenützt werden. Weiter wäre noch die Möglichkeit, aus einem Konkurs Werkzeug zu bekommen. Dies wird gerne bei Versteigerungen angeboten.