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Wissenswertes

Handwerker Fachbetriebe

Die Handwerker-Fachbetriebe sind in den jeweiligen Dachorganisationen, den so genannten Innungen vertreten, d.h. dort als Mitglieder beigetreten.
Falls man keinen geeigneten Fachbetrieb für eigene Wünsche und Bedürfnisse in der näheren Umgebung findet, kann die Innung behilflich sein. Ebenfalls sollte auf Ausbildungszeugnisse (z.B. Meisterbrief) geachtet werden, die gerne öffentlich seitens der Handwerker dargeboten werden.


Unter Fachbetrieben versteht man die Handwerkerunternehmen, die in einem bestimmten Fachbereich selbst ausgebildet wurden und obendrein dazu bereit und in der Lage sind, Lehrlinge das eigene Können und Wissen weiter zu vermitteln.

Man muss als anerkannter Fachbetrieb ausgewiesen sein. Dazu gehört unter Umständen auch die eigene Meisterprüfung um Auszubildende zu beschäftigen. Sollte die nicht der Fall sein, so besteht die Alternative, einen Meister einstellen.


Der Fachbetrieb kann stets informativ und qualitativ seine Kunden beraten. Er zeichnet sich durch besondere Qualitätsdienstleistungen aus. Handwerker sind als Könner ihrer jeweiligen Zunft zu bezeichnen. Im Branchenbuch, Gelbe Seiten, Handwerker-Rundschau oder Internet kann jeder über die entsprechenden Fachbetriebe nachlesen und sich gegebenenfalls über das Leistungspotenzial informieren.


Fachbetriebe des Handwerks sind beispielsweise: Friseure, Schreiner und Tischler, Glaser, Spengler, Sanitär-Installateure, Maler, Heizungsbauer, Elektriker, Gärtner, Metzger, Bäcker und Konditoren, Goldschmiedemeister, Bauarbeiter, Stuckateure, Pflasterbauer, Floristen, Orgelbauer, Kfz-Mechaniker, etc.


Alle die Mitarbeiter dieser Fachbetriebe haben eine individuelle Ausbildung hinter sich. Sie besitzen teilweise früher oder später selbständig einen eigenen Handwerksbetrieb oder ein dazu passendes Ladengeschäft. Oft beschäftigen sie mehrere Mitarbeiter, darunter auch Lehrlinge.


Aufmerksamkeit auf sich und ihr Handwerk können sie lenken, wenn sie stets hochwertige Arbeit abliefern. Zuverlässigkeit, Kompetenz sowie Freundlichkeit und Wirtschaftlichkeit sollte dabei im Vordergrund stehen. So kann man sich ohne weiteres dem allgemeinen Wettbewerb stellen. Die Konkurrenz hat dann wenig Chancen.


Einen Kundenstamm aufzubauen ist eigentlich in einem Handwerker-Fachbetrieb unabdinglich. Dieser sorgt bei Zufriedenheit für die beste Mund-zu-Mund-Reklame. So kann das Unternehmen über das eigene Gebiet hinaus bekannt werden und Aufträge einholen. Dies wäre in manchen Handwerks-Fachbetrieben aufgrund von schlechten Konjunkturzahlen bitter notwendig. Denn es müssen die anfallenden Lohn- und sonstige Nebenkosten bezahlt werden.


Ein Fachbetrieb bringt dem Endverbraucher unbedingt Vorteile, da der richtige Ansprechpartner für die vorgesehenen Arbeiten dort anzutreffen ist. Auch ist es möglich bei Reklamationen eine Garantieleistung bzw. einen Ersatz zu bekommen. Nicht-Fachleute werden dies niemals  bewerkstelligen können – sehen darin keine Verpflichtungsleistung.


Auf verschiedene Anregungen und Neuerungen der jeweiligen Branchen kann ein  Fachbetrieb seine Kunden aufmerksam machen. Beliebte Sektoren der jüngsten Vergangenheit waren dabei Photovoltaikanlagen, der Einsatz erneuerbarer Energien, Stromsparmaßnahmen, usw.