Wissenswertes
Geschichte des Handwerks
In den letzten Jahrhunderten gab es immer wieder Menschen, die aus verschiedenen Materialien, die sie allerorts fanden, irgendeinen Gegenstand zusammen bauten.
Dies geschah oftmals mit den einfachsten Dingen. So wurden beispielsweise aus Holz Werkzeug gemacht, welches nach dem heutigen Standard mehr als primitiv war.
Sie erfüllten aber ihren Zweck, damit bestimmte Arbeiten zu vollbringen.
In Museen können solche antiken Werkzeuge betrachtet werden. Auch die damit hergestellten Produkte zeigen die Vielfalt der Menschen auf. Im Fernsehen kommen öfters Dokumentationen über unsere Vorfahren aus Deutschland, Europa, Asien, Afrika und Amerika.
Jeder Kontinent hatte einst seine Spezialitäten im Handwerksbereich.
Denkt man an die großen Bauwerke, wie Schlösser, Burgen, Kirchen, Tempel, Pyramiden, die Chinesische Mauer, etc., so kann schon die Neigungen zu manchen Berufen vorstellbar werden. Auf jeden Fall waren diese Menschen einfallsreich. Manche Bauten überstanden die lange Zeit – trotz primitiven Möglichkeiten, aber hervorragender Handwerksleistung.
Viele Fertigkeiten haben die Einwohner immer wieder an ihre Nachfahren weitergegeben. Durch manche Neuerungen entstanden andere Produkte, welche dann ihre Verwendungen fanden.
Es gibt aber heute noch manche Stämme der Ureinwohner, von denen das eine oder andere abgeschaut werden kann, das Jahrhunderte überdauerte und sich als äußerst positiv erwies.
Heute, in der Zeit der Moderne, wo es alle Materialien zu kaufen gibt, halten die Gebäude oftmals nicht mehr so lange. Sicher muss das Altertum mehrmals restauriert werden. Die Zivilisation und die Umweltschäden lassen sich nicht übersehen. Aber es ist haltbarer, als Neubauten.
Die bekannten Handwerksberufe der Geschichte, welche es bis heute noch gibt, sind u.a.:Tischler, Schreiner, Maler, Gärtner, Buchdrucker, Schmied, Glockengießer, Friseur, vereinzelt noch Korbmacher, etc.
Sicher haben unsere heutigen Handwerker eine exzellente Ausbildung genossen, bilden sich meistens weiter, um auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können. Dennoch muss man immer wieder staunen, mit welchen einfachen und langen Arbeiten doch einst viel imposantere Ergebnisse zustande gekommen sind.
Seit dem Mittelalter gibt es bis heute einige Handwerksberufe, die besonderen Sitten frönen: z.B. die Zimmerleute gehen auf die Walz in entsprechender Kleidung. Sie arbeiten in einem Betrieb, erhalten Unterkunft, Essen und eine kleine Entlohnung.
Dann ziehen sie wieder weiter und klopfen bei einem anderen Betrieb an. Die ganze Walz dauert traditionsgemäß 3 Jahre und 1 Tag. Dadurch erhalten sie eine gewisse Erfahrung - nach ihrer Lehrzeit - für ihren weiteren späteren Weg.
Andere Berufsgruppen wiederum, wie Maurer, Zimmerleute und Dachdecker haben sich in eine Zunft zusammen geschlossen.
In alten Geschichtsbüchern kann darüber vieles nachgelesen und erfahren werden. Für die einzelnen Kulturen ist es interessant, wie die Entwicklungen vor sich gegangen sind und teilweise heute noch alte Bauten mit besonderen Details bestehen. Im Schulunterricht wird ebenfalls von unseren Handwerker-Vorfahren berichtet, so dass unsere Geschichte nicht verloren geht.