Einzelne Berufsgruppen
Friseure und Kosmetiker
Das Handwerk des Friseurs, Figaros, Kosmetikerin oder Visagistin ist äußerst traditionell.
Geschichte
Schon vor sehr langer Zeit haben sich die Reichen, die gekrönten Häupter, die Oberschicht der Bürger, usw. eine opulente Frisur verpassen lassen.
Ganz nach der Mode gehend wurden richtige Kunstwerke geschaffen. Teilweise wurden sogar Haarteile mit eingearbeitet.
Hierbei war es dann üblich, dass der Friseurbetrieb einen eigenen Angestellten für diese Kunden abstellen musste. Alte Fotos und Bilder zeigen noch heute diese Kreationen.
Zu jeder Frisur gehörte natürlich das entsprechende Outfit, das durch das Schneiderhandwerk angefertigt wurde. Zugleich waren die Geschicke der Kosmetikerin gefragt.
Je nach Modestil wurde mit den Farben für die Lippen, Rouge, Augenbrauen, etc. gearbeitet. Große Vorbilder kamen seitens der Filmstars oder anderen öffentlichen Persönlichkeiten. Auch auf Modeschauen konnte einiges abgeschaut und nachgefertigt werden.
Friseurbetriebe
In den heutigen Friseur-Betrieben ist oftmals ein Kosmetiksalon eingegliedert. Viele Handwerksbetriebe haben sich selbst für eine Zusatzausbildung in Schminken und Maniküre entschieden, um ihren Friseur-Salon aufzupeppen. Die Nachfrage gibt dies oftmals her.
Für die Kunden ist es einfacher, nicht zwei Termine vereinbaren zu müssen.
Das Friseur-Handwerk als auch die Kosmetik kann voll unter der Kategorie „Kunst“ eingestuft werden. Viele besitzen einen eigenen Laden oder Salon, bzw. führen Hausbesuche durch. Dazu wird gerne ein besonderes Firmenlogo verwendet (Hair-Style, Damen- und Herren-Figaro, etc.).
Oder man nimmt den Vornamen oder Nachnamen des Firmeninhabers, z.B. Salon Anne.
Leistungen
Schon allein das jeweilige Flair eines Salons regt die Stimmung der Kunden an. Eine persönliche Beratung bzgl. der Frisur, der Farbe und dem Schnitt ist selbstverständlich.
Zu einem gemütlichen Friseurbesuch gehört leise Hintergrundmusik, eine Tasse Cafe, eine Kopfmassage, usw. Alles zusammen rundet einen Aufenthalt stilvoll ab. Besondere Sorgfalt, gute Produkte, ein kleines angenehmes Gespräch ist in einem Friseur-Salon unabdingbar.
Nicht nur Damen und Herren, sondern auch Kinder und Jugendliche genießen den Besuch bei ihrem persönlichen Friseur.
Kosmetiker
Eine Kosmetikerin hat ihren Beruf in meist sehr kurzer Zeit erlernen müssen. Manche haben sich damit ein zweites Standbein geschaffen, zusätzlich kombiniert mit einer Nagel- und Fußpflege.
Größere Handwerksbetriebe haben sich der heutigen Zeit angepasst und bieten gleichzeitig Wellness. Dies wird nicht nur von den Damen, sondern mittlerweile auch von immer mehr Herren angenommen.
Eine gut ausgebildete Kosmetikerin wird von jedem Kunden zuerst eine Hautprobe analisieren. Danach erst kann mit den Behandlungen begonnen werden. Zum Ende der Kosmetik kann ein kleines Tages-Make up aufgetragen werden. Nagel- oder Fußpflege (=Maniküre oder Pediküre) sind jeweils eigene Behandlungen.
Ausbildung
Die Friseure oder Kosmetikerinnen bilden sich meist ständig weiter, um stets auf dem modischen Laufenden zu sein. Dazu gibt es Fachmessen oder Meisterschaften.
Es ist für die Kunden beider Branchen interessant, wenn im jeweiligen Salon die Ausbildungs- und Fortbildungsnachweise aufgehängt werden. Kommen noch besondere Auszeichnungen dazu, rundet es das Gesamtbild besonders ab.
Letztendlich dienen diese Urkunden einem gewissen Kompetenznachweis und ist für den Wettbewerb zu empfehlen.