Trinkwasserbehälter Instandsetzung

Trinkwasser ist das höchste Gut das wir Menschen besitzen. Um dauerhaft eine entsprechende Nutzung sicherstellen zu können, gibt es in unseren Städten an vielen Stellen Trinkwasserbehälter, die jederzeit Wasser für alle denkbaren Versorgungsfälle in ausreichender Menge bereitstellen sollen. Diese Aufgabe umfasst neben der eigentlichen Wasserversorgung auch außergewöhnliche Betriebszustände.

So muss neben extremen Wasserspitzen eine gewisse Reserve für Löschwassereinsätze im Kanalnetz vorhanden sein. Um diese Reserve dauerhaft gewährleisten zu können, werden Trinkwasserspeicher betrieben. Entsprechen diese Trinkwasserbehälter jedoch nicht mehr technisch ausreichenden Anforderungen, wie einer ausreichenden Standsicherheit und einer dauerhaften Gebrauchsfähigkeit (z.B. Materialien im Kontakt mit Trinkwasser) müssen diese Behälter einer Trinkwasserbehälter Instandsetzung unterzogen werden. Dabei wird überprüft, ob die Betriebsanforderungen noch eingehalten werden können. Dazu wird meist bei der entleerten Behälterkammer eine Sichtkontrolle durchgeführt. Hierbei wird neben mineralischen An- und Ablagerungen wie Eisen- und Manganausscheidungen auch auf andere Belagsbildung wie Calciumcarbonat-Ausfall oder mikrobiellen Bewuchs geachtet. Die Alterung eines solchen Behälters ist dabei meist von den zeitlich unterschiedlichen Verläufen von Zufluss und Entnahme abhängig.

Neben den zuvor genannten Problemen treten bautechnisch vor allem durchfeuchtete Wände, absandende Betonflächen, durchgehende Risse, Hohlräume, undichte Fugen und Korrosionserscheinungen auf. Genügen die Behälter jedoch nicht mehr ausreichenden technischen Regelwerken, muss eine Instandsetzung veranlasst werden. Dabei soll anschließend wieder eine ausreichende Wasserqualität sichergestellt werden. Dazu ist jeweils neben dem vorhandenen Baustoff eine geeignete Sanierungsmöglichkeit zu wählen, um anschließend unter gesamtheitlichen Aspekten eine langlebige und wirtschaftlich optimale Lösung zu finden, die eine gesundheitlich unbedenkliche Nutzung ermöglicht.

Für Planung und Instandsetzung von Wasserbehältern sind alle betreffenden im jeweiligen Land gültigen Normen und Vorschriften auch hinsichtlich Gesundheits- und Sicherheitsaspekten zu beachten. Hat das Bauwerk anschließend die erneute Prüfungsdurchführung überstanden und einer entsprechenden Druckprüfung des Bauwerks getrotzt muss eine ausreichende Desinfektion gegen Keime, Bakterien und Ablagerungen im entsprechenden Behälters veranlasst werden. Danach kann das Bauwerk wieder wie gewohnt in Betrieb genommen werden.

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