Margeriten schmücken nicht nur Wiesen und Felder, sondern auch den heimischen Balkon. Dieses Jahr scheinen sie allerdings nicht so richtig in Blüte geraten zu wollen, da sie erst spät an die ersten wärmenden Sonnenstrahlen gelangt sind. Der Sommer hat eben auf sich warten lassen. Viele Margeritenstauden sind braun und welk und jeder Pflanzenfreund behauptet, dass es nicht an seiner mangelnder Pflege liegen kann.
Auf die Qualität kommt es an
Man ist sichtlich gefrustet, wenn man einen buschigen wohlgeformten Strauch blühender Margeriten geschenkt bekommt und dieser nach zwei Wochen bereits die ersten welken braunen Blätter hat, die Köpfe hängen lässt und verdorrt. Und das, obwohl man ihm jeden Sonnenstrahl gegönnt und ausreichend Wasser gegeben hat. Laut Fachpersonal hängt das Gedeihen von Margeriten enorm von der Qualität der Pflanze ab. Es macht sichtlich einen Unterschied, ob man die Margerite im Sonderangebot bei Aldi kauft oder sich eine heimisch gezüchtete Pflanze beim kleinen Gärtner um die Ecke holt, auch wenn diese ein paar Euro mehr kostet. Doch darin sei investiert!
Margeriten können nur einjährig oder mehrjährig sein und haben eine Wuchshöhe von 30 bis 60 Zentimetern. Im Inneren der Margeritenblüte befinden sich die charakteristischen gelben Röhrenblüten, die für den typischen Geruch sorgen. Der intensive Geruch soll Insekten anlocken, die einen Teil der Vermehrung übernehmen. Zudem bildet die Margerite Ausläufer, die für die Verbreitung und die Samen sorgen.
Schädlinge, Standort und Düngung
Doch zurück zur Pflege. Eigentlich gilt die Margerite als pflegeleicht und gibt sich normalerweise mit durchschnittlichen Bedingungen zufrieden. Sie gilt normalerweise als sehr robuste Pflanze, allerdings kann es vorkommen, dass sie von Echtem Mehltau befallen werden. Als Standort bevorzugen sie sonnige Plätze, von dem her kann es schon sein, dass sie eher eingeht, wenn sie nur selten an Sonne kommt. Sie lieben Wärme sowie direkte Sonne und brauchen dementsprechend viel Wasser. Zu Dünger sollte man nur während der Blütezeit von Mai bis September reifen, im Winter sollte die Staudenpflanze lediglich hell und kühl gelagert werden und muss dabei nicht sehr oft gegossen werden.